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In der Stadt der „liebenswürdigen Ascianesen“, vielleicht so genannt wegen der Unterstützung, die die Miliz des Ortes den Sienesern während der berühmten Schlacht von Monteaperti 1260 leistete oder vielleicht nach dem Namen der Wolle, die im XIV. Jh. aus der portugiesischen Region Algarve importiert wurde, werden wir die Kollegiatskirche Sant’Agata mit ihrem zinnengekrönten Kirchturm, den Palazzo del Podestà mit seinen Wappen der sieneser Landvogte, die Kirchen San Francesco und Sant’Agostino (von außen), die Piazza del Grano (Getreideplatz) mit ihrem schönen Travertinbrunnen von Paolo Ghini sehen. Nicht weit entfernt, im Hinterraum einer Apotheke halbwegs eingegraben unter einem Garten, hat man 1899 ein römisches Mosaik von 180 qm gefunden und später restauriert. Es gehörte zu einer alten römischen Villa, die anscheinend von Gneo Domizio Afro gebaut worden war und später zum Privatbesitz des Kaisers Mark Aurelius zählte. Ein Spaziergang entlang des Corso Matteotti gibt die Möglichkeit, einige lokale Spezialitäten zu probieren wie den Panpepato Giardi, einer der wenigen in der ganzen Provinz Siena, der noch handwerklich hergestellt wird, und den Vin Pepato, ein Likör, der nach 200 Jahren nun wieder zubereitet wird, nachdem zufällig das Rezept aus dem XVIII. Jh. aufgefunden wurde. Dauer: max. 3 Std. Siehe Tarife Eintrittskarten der Museen ausgenommen. Siehe nützliche Informationen
Mit mehr Zeit zur Verfügung empfehlen wir den Besuch von: -Museo Cassioli, welches mit Werken aus dem Nachlass von Amos Cassioli und seinem Sohn Giuseppe gegründet wurde. Es ist das einzige Museum der Provinz, dass vollständig den sieneser Malern des XIX. Jh. gewidmet ist. - Palazzo Corboli, ein Gebäude des XIII. Jh., Sitz des städtischen Museums für Archäologie und sakrale Kunst. Unter anderem befindet sich hier ein hölzernes Kreuz von Giovanni Pisano, eine Madonna mit Kind von Segna di Bonaventura, das außergewöhnliche Triptychon Rofena von Ambrogio Lorenzetti, die zarte Verkündigung in Holzskulptur von Francesco Valdambrino, die wunderschöne Geburt der Jungfrau des Maestro dell’Osservanza und Gemälde der folgenden Jahrhunderte wie die Kreuzigung von Bernardino Mei, dem größten Maler des sieneser Barocks.
Nach dem Spaziergang durch Asciano und falls man keine Museen besichtigen möchte, kann man nach San Giovanni d’Asso weiterfahren, ein kleiner Ort, der sich um ein Kastell gebildet hat, welches das Tal des Flusses Asso dominiert. Aber mehr als für das Kastell ist San Giovanni d’Asso bekannt für die Trüffel, und der noblen Knolle ist hier das erste Trüffelmuseum Italiens gewidmet. Dauer: max. 3 Std. Siehe Tarife Eintrittskarten des Trüffelmuseums ausgenommen. Siehe nützliche Informationen |
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Siena Unesco-Weltkulturerbe |
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Palio und Contraden Trommeln und Fahnen begleiten und beleben den Alltag der Bürger von Siena: die Contraden, einst Institutionen des Mittelalters, sind noch heute Keimzellen des städtischen Lebens. |
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San Gimignano und Vernaccia-Wein |
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Colle Val d’Elsa und Kristallglas Von Arnolfo di Cambio bis Jean Nouvel erstaunt die Stadt mit ihrer Energie und Mut zu Neuem. Der Elsa-Fluss verhalf zunächst der Wollzunft zu Wohlstand, diente später Papier- und Glasmanufakturen, heute noch der glitzernden Kristallglasproduktion. Stadtführungen Colle Val d'Elsa
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Certaldo und Boccaccio Bruder Cipolla wollte die Gläubigen mit einer Feder des Erzengels Gabriel verblüffen und nachdem ihm ein Streich gespielt wurde, tat er das gleiche und präsentierte Holzkohle als Reliquien des Märtyrertums des Hl. Lorenz.
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Vinci und sein Leonardo-Museum Um die Genialität von Leondardo da Vinci handgreiflich und augenscheinlich zu verstehen und zu bewundern empfiehlt sich ein Besuch im Leonardo-Museum im Kastell der Grafen Guidi. |
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Volterra Einst Hauptstadt der Etrusker, später bedeutende Kommune des Mittelalters, zeitweilig Gefängnis für Banditen und Verrückte; seit jeher Alabaster-Stadt und nun, seit “New Moon/ Twilight”, auch Zuflucht für Vampire... |
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Chianti Neben herausragenden DOC- und DOCG-Weinen treffen wir auf Dörfer und Kastelle inmitten der Weingärten mit Sangiovese-, Malvasia-, Trebbiano- und Colorino - Trauben |
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Montagnola und Montemaggio Wertvolle Marmor-Steinbrüche und denkwürdige Résistance-Ereignisse in reizvoller, bislang noch fast geheimer Naturlandschaft. |
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San Galgano und das Schwert im Felsen Die einst reiche und mächtige Abtei hinterließ die beeindruckende Kirchenruine ohne Dach - ganz in der Nähe des Kirchleins mit dem Felsen, in den Galgano sein Schwert rammte. |
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Buonconvento Einst Zuflucht für Pilger und Fernreisende, gar Sterbeort von Kaiser Heinrich VII., inzwischen zu einem der schönsten Orte Italiens erkoren (“Borghi più Belli d’Italia”). |
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Monte Oliveto Maggiore Vom Hl. Bernhard Tolomei als Einsiedelei begründet und während der Renaissance von hochkarätigen Malern wie Luca Signorelli und dem exzentrischen Sodoma mit herrlichen Fresken geschmückt. |
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Asciano und die sieneser Crete Die faszinierende Hügel- und Kraterlandschaft, wie sie schon in den Fresken zum “Guten Regiment” von Ambrogio Lorenzetti im Rathaus von Siena gezeigt wurde. |
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Pienza und Pius II Wahr gewordener Traum des Enea Silvio Piccolomini: sein Juwel Pienza bezaubert mit Bauten der Renaissance inmitten der Atmosphäre des Mittelalters. |
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San Quirico und Val d’Orcia Sce Quiric im lieblichen weiten Orcia-Tal war im Jahr 990 die 12. Etappe des Erzbischofs Sigeric von Canterbury auf seiner Rückreise aus Rom. |
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Bagno Vignoni Die Hl. Katharina von Siena setzte hier ihren Glauben schwerer Prüfung aus, Michel de Montaigne beschrieb den Thermalort als lausig – woran sich inzwischen vieles verändert hat! |
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Montalcino und Brunello Nicht nur Weintourismus in der ehemaligen Hochburg, in die sich viele Bürger von Siena zurückzogen, um nicht den Florentinern dienen zu müssen. |
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Abtei Sant’Antimo Mystischer Ort, in dem wieder gregoranischer Gesang erklingt und wo alle Besucher seinem entwaffnenden Frieden erliegen. |
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Montepulciano und Vino Nobile Bereits im 17. Jahrh. von Francesco Redi als König aller Weine besungen, setzt diese “Perle der Renaissance” noch heute ihre namhafte Tradition fort. |
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Chiusi und die Etrusker Plinius der Ältere wusste bereits vom Labyrinth des Etrusker-Königs Porsenna, der damit nicht nur sein Grabmal schaffen, sondern auch alle anderen Könige übertrumpfen wollte... und alle Vorstellungen seiner Zeit übertreffen konnte... |
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Chianciano und die Thermen Der Volksmund kennt den Spruch “Chianciano macht die Leber heil”, doch Federico Fellini und andere bedeutende Gäste haben auch andere Reize der Stadt und Umgebung geschätzt. |
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Cetona Die malerischen Gassen, die kurvenreich den Hügel des Ortes erklimmen, lenken von sehr alter Vergangenheit ab, die sogar bis in die Steinzeit zurück reicht. |
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Amiata und Abbadia San Salvatore Von den heiligen Hainen der Etrusker bis zur Benediktinerabtei der karolingischen Epoche, von den kleinen Einsiedeleien des Mittelalters (in die sich auch der Hl. Bernhardin von Siena zurückzog) zum Propheten des Rechts Davids (Giurisdavidici) (David Lazzeretti) im 19. Jahrh. - für alle ist der Amiata der “heilige Berg”. |




































