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Eine Tour, die Geschichte und Natur gleichermaßen einbezieht: Start und Ziel ist der Ort Poggibonsi. Etwas außerhalb besuchen wir die historische Brunnenanlage des 12.Jh. mit den zeitgenössischen Plastiken „Die Schlafenden“ von Mimmo Paladino, steigen hinauf zur wichtigen Grabungsstätte der alten kaiserlichen Gründung von Poggibonizio, eine der wichtigsten Stätten der europäischen Mittelalter-Archäologie. Der Besuch der imposanten Festung von Poggio Imperiale, der Basilika San Lucchese und des Castello di Badia sind eindrucksvolle Zeugnisse des mittelalterlichen Pufferortes zwischen dem florentinischen und senesischen Herrschaftsgebiet. Als landschaftliche Abrundung erwandern wir den Naturpark der Festung und die Ufer der Elsa mit charakteristischer Flora und Fauna.
Zeit: full day (Gehzeit 3-4 Std) Strecke: 10 km Schwierigkeit: leicht Siehe Tarife
Eine kleine Tour mit beachtlichem historischem und naturalistischen Aspekten: Der Ausgangspunkt ist die die Landschaft dominierende Burg Strozzavolpe von der aus Jonny Hawkwood im 14.Jh. das senesische Territorium terrorisierte. Durch schöne schattige Macchiawälder mit ihrer Vielfalt an uns fremden Pflanzen, suchen wir ein Gebiet mit reichen Fossilien auf. Zurück geht die leichte Wanderung nach Strozzavolpe über den benachbarten Borgo von Luco.
Zeit: Gehzeit 3 Std. Strecke 5 km Schwierigkeit: leicht: Tarif: max. 4 Std. bis30 Teilnehmer, 150€
Eine Exkursion mit historisch-naturalistischem Hintergrund, durch die reizvolle Chianti-Gegend mit herrlichen Panoramen um Poggibonsi. Der Ausgangsort hat mit der Geschichte der Templer zu tun. La Magione war einst eine befestigte Station, Herberge und Hospital auf dem weiten Pilgerweg nach Jerusalem. Aus dem Staggia-Tal geht es hinauf zum kleinen Borgo von Luco, wo es ein Wäldchen gibt, das einst den Römern heilig war. Das imposante Kastell Strozzavolpe, dass seine mittelalterliche Architektur bis heute bewahrt hat, können wir nur von außen besichtigen. Durch einen schattigen Macchiawald mit vielfältiger Flora und Fauna besuchen wir einen Ort, wo das Urmeer uns reiche Fossilienfunde beschert.
Zeit: Gehzeit 4 Std. Strecke: 12 km Schwierigkeit: leicht Siehe Tarife
Jedes Kind in Siena hat einmal diesen symbolträchtigen Hügel der Erinnerung an eine der blutigsten Schlachten des Mittelalters aufgesucht, die Entscheidungsschlacht zwischen Guelfen und Gibellinen, die von den kaisertreuen Bürgern Sienas triumphal gewonnen wurde. Dante dichtete in seiner Göttlichen Komödie, dass sich die Arbia rot gefärbt hätte, vom Blut der Florentiner. Auf dem einstigen „Feldherrenhügel“ erinnert ein Denkmal unter Zypressen an das historische Ereignis von 1260. Das Land ringsum ist die weiche hügelige Landschaft der Crete, wo Schafe weiden, im Sommer ein goldgelbes Meer von Getreide, im Spätherbst fast wüstenartig, aschgrau die Tonerde, erstarrte sanfte Wellen, flache Mulden und kleine Hügelchen.
Wanderweg, rot: Zeit: Gehzeit 3 Std. Strecke: 4,7 km Schwierigkeit: leicht
Kappelle des Hl. Ansano – Monteaperti Der Hl. Sant´Ansano wurde im 4.Jh. als der Täufer von Siena hingerichtet, als Märtyrer heilig gesprochen und zum Schutzpatron von Siena erklärt. Seine Reliquien wurden in der Nähe von Monteaperti in der namensgebenden Kapelle aufbewahrt. Zeit: Gesamt 2 Std., davon Gehzeit 1 Std. Strecke: Hinweg 3km, mit Rückweg 6km Schwierigkeit: leicht
Siehe Tarife |
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Siena Unesco-Weltkulturerbe |
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Palio und Contraden Trommeln und Fahnen begleiten und beleben den Alltag der Bürger von Siena: die Contraden, einst Institutionen des Mittelalters, sind noch heute Keimzellen des städtischen Lebens. |
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San Gimignano und Vernaccia-Wein |
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Colle Val d’Elsa und Kristallglas Von Arnolfo di Cambio bis Jean Nouvel erstaunt die Stadt mit ihrer Energie und Mut zu Neuem. Der Elsa-Fluss verhalf zunächst der Wollzunft zu Wohlstand, diente später Papier- und Glasmanufakturen, heute noch der glitzernden Kristallglasproduktion. Stadtführungen Colle Val d'Elsa
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Certaldo und Boccaccio Bruder Cipolla wollte die Gläubigen mit einer Feder des Erzengels Gabriel verblüffen und nachdem ihm ein Streich gespielt wurde, tat er das gleiche und präsentierte Holzkohle als Reliquien des Märtyrertums des Hl. Lorenz.
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Vinci und sein Leonardo-Museum Um die Genialität von Leondardo da Vinci handgreiflich und augenscheinlich zu verstehen und zu bewundern empfiehlt sich ein Besuch im Leonardo-Museum im Kastell der Grafen Guidi. |
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Volterra Einst Hauptstadt der Etrusker, später bedeutende Kommune des Mittelalters, zeitweilig Gefängnis für Banditen und Verrückte; seit jeher Alabaster-Stadt und nun, seit “New Moon/ Twilight”, auch Zuflucht für Vampire... |
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Chianti Neben herausragenden DOC- und DOCG-Weinen treffen wir auf Dörfer und Kastelle inmitten der Weingärten mit Sangiovese-, Malvasia-, Trebbiano- und Colorino - Trauben |
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Montagnola und Montemaggio Wertvolle Marmor-Steinbrüche und denkwürdige Résistance-Ereignisse in reizvoller, bislang noch fast geheimer Naturlandschaft. |
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San Galgano und das Schwert im Felsen Die einst reiche und mächtige Abtei hinterließ die beeindruckende Kirchenruine ohne Dach - ganz in der Nähe des Kirchleins mit dem Felsen, in den Galgano sein Schwert rammte. |
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Buonconvento Einst Zuflucht für Pilger und Fernreisende, gar Sterbeort von Kaiser Heinrich VII., inzwischen zu einem der schönsten Orte Italiens erkoren (“Borghi più Belli d’Italia”). |
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Monte Oliveto Maggiore Vom Hl. Bernhard Tolomei als Einsiedelei begründet und während der Renaissance von hochkarätigen Malern wie Luca Signorelli und dem exzentrischen Sodoma mit herrlichen Fresken geschmückt. |
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Asciano und die sieneser Crete Die faszinierende Hügel- und Kraterlandschaft, wie sie schon in den Fresken zum “Guten Regiment” von Ambrogio Lorenzetti im Rathaus von Siena gezeigt wurde. |
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Pienza und Pius II Wahr gewordener Traum des Enea Silvio Piccolomini: sein Juwel Pienza bezaubert mit Bauten der Renaissance inmitten der Atmosphäre des Mittelalters. |
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San Quirico und Val d’Orcia Sce Quiric im lieblichen weiten Orcia-Tal war im Jahr 990 die 12. Etappe des Erzbischofs Sigeric von Canterbury auf seiner Rückreise aus Rom. |
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Bagno Vignoni Die Hl. Katharina von Siena setzte hier ihren Glauben schwerer Prüfung aus, Michel de Montaigne beschrieb den Thermalort als lausig – woran sich inzwischen vieles verändert hat! |
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Montalcino und Brunello Nicht nur Weintourismus in der ehemaligen Hochburg, in die sich viele Bürger von Siena zurückzogen, um nicht den Florentinern dienen zu müssen. |
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Abtei Sant’Antimo Mystischer Ort, in dem wieder gregoranischer Gesang erklingt und wo alle Besucher seinem entwaffnenden Frieden erliegen. |
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Montepulciano und Vino Nobile Bereits im 17. Jahrh. von Francesco Redi als König aller Weine besungen, setzt diese “Perle der Renaissance” noch heute ihre namhafte Tradition fort. |
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Chiusi und die Etrusker Plinius der Ältere wusste bereits vom Labyrinth des Etrusker-Königs Porsenna, der damit nicht nur sein Grabmal schaffen, sondern auch alle anderen Könige übertrumpfen wollte... und alle Vorstellungen seiner Zeit übertreffen konnte... |
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Chianciano und die Thermen Der Volksmund kennt den Spruch “Chianciano macht die Leber heil”, doch Federico Fellini und andere bedeutende Gäste haben auch andere Reize der Stadt und Umgebung geschätzt. |
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Cetona Die malerischen Gassen, die kurvenreich den Hügel des Ortes erklimmen, lenken von sehr alter Vergangenheit ab, die sogar bis in die Steinzeit zurück reicht. |
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Amiata und Abbadia San Salvatore Von den heiligen Hainen der Etrusker bis zur Benediktinerabtei der karolingischen Epoche, von den kleinen Einsiedeleien des Mittelalters (in die sich auch der Hl. Bernhardin von Siena zurückzog) zum Propheten des Rechts Davids (Giurisdavidici) (David Lazzeretti) im 19. Jahrh. - für alle ist der Amiata der “heilige Berg”. |




































